

Worum es im Projekt geht
Die Dokumentation „Geisternetze – Kampf um die Ostsee“ zeigt den kritischen Zustand eines der am stärksten belasteten Meere Europas. Eutrophierung, Überfischung, Verschmutzung, Unterwasserlärm und die Klimakrise setzen Tiere und Lebensräume massiv unter Druck. Fischbestände wie Dorsch und Hering sind bereits kollabiert, Arten wie Schweinswale und Kegelrobben gelten als stark gefährdet. Über mehrere Wochen begleitet der Film die Sea-Shepherd-Crew der TRITON bei der Bergung von Geisternetzen in der Ostsee. Die Dokumentation verbindet wissenschaftliche Einordnung — unter anderem durch Prof. Dr. Thorsten Reusch (GEOMAR) — mit persönlichen Einblicken in den Alltag der Aktivist:innen. Der Film macht sichtbar, wie fragil dieses Ökosystem geworden ist und dass Veränderung möglich ist, wenn Menschen gemeinsam handeln.
Warum das Projekt relevant ist
Viele ökologische Veränderungen in der Ostsee passieren unsichtbar unter der Wasseroberfläche. Der Film übersetzt wissenschaftliche Zusammenhänge in greifbare Geschichten und zeigt sowohl Bedrohungen als auch konkrete Handlungsmöglichkeiten im Meeresschutz.
Meine Rolle im Projekt
Gemeinsam mit meiner Regie-Kollegin Sarah entwickelte ich die inhaltliche Grundlage der Dokumentation. Wir recherchierten wissenschaftliche Hintergründe zur Ostsee, entwickelten das Konzept und erarbeiteten die Interviewfragen. Zusätzlich verantwortete ich den Schnitt des Films. Aus umfangreichem Material einer sechsmonatigen Kampagne entstand im Schneideraum die dramaturgische Struktur der Dokumentation. Da sich der Verlauf der Kampagne während der Dreharbeiten ständig weiterentwickelte, wurde die Storyline maßgeblich im Schnittprozess konzipiert und verdichtet.
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